Briefwechsel

Die Kommunikation per Brief oder Billet hatte für Beneke einen hohen Stellenwert. Mit dem Anwachsen seiner Korrespondenz experimentierte er bis 1808 mit verschiedenen Systemen, das Briefeschreiben in die Ordnung seines Wochenplans zu integrieren sowie empfangene und abgehende Briefe zu registrieren und zu archivieren. Dabei trennte er die „Officialia“ von seiner Privatkorrespondenz. Während der größte Teil der Briefe, die aus seiner Advokatur resultierten, verloren gegangen ist, hat sich sein privater Briefwechsel deswegen so weitgehend erhalten, weil Beneke ihn als Bestandteil seines Tagebuchs archivierte, indem er sie bis 1807 zwischen die Tagebuchseiten legte und ab 1808 zu eigenen Beilagenteilen zusammenfaßte. Aber auch die erhaltenen Briefe stellen nur einen Bruchteil der tatsächlichen Korrespondenz dar. Denn aus den Tagebüchern selbst bzw. aus den für einige Jahrgänge von Beneke erstellten Briefregistern geht hervor, daß er längst nicht alle Schreiben aufbewahrte. Verloren ist überdies das bis 1805 von Beneke geführte „Archiv der Correspondenz“.

 

Mit der Edition sollen, soweit möglich und erhalten, vollständige Briefwechsel rekonstruiert werden. Die Edition wird also nicht allein die im Nachlaß Benekes enthaltenen Briefe von und an ihn umfassen, sondern auch die Teile der Korrespondenz, die sich in anderweitigen Archiven befinden.

 

Derzeit ist die Erfassung der Briefe noch nicht abgeschlossen. Geplant ist, auf dieser Seite nach und nach einzelne Briefwechsel zu dokumentieren, die - neben anderen - Bestandteil der Edition sein werden.

Fouqué, Friedrich de la Motte

Perthes, Friedrich

Richter, Jean Paul Friedrich

Smidt, Johann

Schwetschke, Carl August

Vincke, Ludwig von

 

Textfeld: Beneke–Edition

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