Beneke 3.0

Beneke Edition
Ferdinand Beneke
(1774—1848)
Tagebücher — Briefe — Schriften

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Ferdinand Benekes Tagebücher mit den dazugehörenden Briefen und Schriften unterschiedlicher Art stellen ein einzigartiges kulturhistorisches Zeugnis dar. Wie kaum eine andere Quelle erlauben sie einen detaillierten Blick auf die politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Themen der Zeit vom Ende des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.

 
Beneke begann sein Tagebuch als Siebzehnjähriger im Jahr 1792 und führte es mit sehr wenigen Ausnahmen bis zu seinem Tod 1848. Diese 56 Jahrgänge umfassen über 5000 Seiten Tagebucheinträge, wozu ausgedehnte Briefwechsel von mehr als 6000 Manuskriptseiten sowie politische und religiöse Schriften, Druckschriften, Zeichnungen und diverse Memorabilien kommen. Der Beneke-Nachlaß bietet dem Leser wie auch der Forschung ein in jeder Hinsicht wertvolles, vielfältiges und umfangreiches Material zur Kultur-, Sozial- und Alltagsgeschichte des Bürgertums und der Stadt, zur Literaturrezeption, zu politischen Entwicklungen, zur Militärgeschichte, zu Reisen, Bildung und Mentalität, zur Beschäftigung mit Geschichte, Geographie und Religion und vielem mehr.  

 
Seit 2001 arbeitet ein Team von Historikerinnen und Historikern an der Rekonstruktion, Transkription und Edierung der Beneke-Tagebücher, die im Hamburger Staatsarchiv aufbewahrt werden. Die erste Abteilung mit den Jahren 1792 – 1801 erschien 2012. In Abweichung von der chronologischen Reihenfolge wurden 2016 die Jahre 1811 – 1816 publiziert. 2019 erschien die zweite Abteilung der Jahre 1802 – 1810. Das letzte Viertel der Edition mit den Jahren 1817 – 1848 befindet sich derzeit in Vorbereitung.

 
Jeder Abteilung ist ein Begleitband beigegeben, der ein umfangreiches Personen- und Ortsregister enthält, Abkürzungen und Sonderzeichen aufschließt und die editorische Vorgehensweise beschreibt; in einem Essay werden zudem die wesentlichen Hintergründe und Zusammenhänge erklärt, die zum näheren Verständnis der Tagebücher und ihrer Beilagen hilfreich sein können. Die zweite Abteilung enthält außerdem eine Zeitleiste mit vier thematischen Ebenen: Benekes Biographie verschränkt sich mit der Geschichte der Hansestädte, mit der internationalen Politik sowie mit Ereignissen in Kunst, Kultur und Gesellschaft. Die Zeitleiste stellt damit auch ein Inhaltsverzeichnis und eine Rekapitulation sämtlicher edierter Jahrgänge dar.
 
Die Beneke-Edition entsteht im Auftrag und durch die Förderung der „Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur“.



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